Der überarbeitete Finanzplan für die Jahre 2009-2014 ist vom Gemeinderat genehmigt worden. Die Steueranlage wurde für die Planjahre unverändert mit 1,8 Einheiten berechnet. Als Basisjahr dienten das Jahr 2008 sowie das korrigierte Budget 2009. Ebenfalls berücksichtigt sind auch bereits die Eingaben des Budgets 2010.
Auf Grund der vorsichtigen Finanzpolitik des Gemeinderates in den vergangenen Jahren kann die finanzielle Lage der Gemeinde als gut und daher gesund bezeichnet werden. Mit den durchwegs positiven Rechnungsergebnissen der letzten Jahre konnte das Verwaltungsvermögen praktisch auf Fr. 1.-- abgeschrieben werden und auch die Schulden konnten bis auf das Darlehen der Bäuertgenossenschaft abgebaut werden.
Mit den grossen Investitionsvorhaben in den Planjahren 2009-2014 von 10,394 Mio.Fr. wird die Gemeinde mit der heutigen Steueranlage an ihre Leistungsgrenze stossen. Der Kapitaldienstanteil (Abschreibungen und Zinsen) sowie die Schulden steigen wieder massiv an. Dies hat zur Folge, dass auf Grund der zu erwartenden negativen Rechnungsergebnissen das Eigenkapital innert kurzer Zeit aufgebraucht wäre und ab 2013 ein Bilanzfehlbetrag entstehen würde.
Mit der Revision des Finanz- und Lastenausgleichs Gesetzes (FILAG), welches ab 2012 wirksam wird, kann unsere Gemeinde, gemäss heutigem Berechnungsstand mit einer zusätzlichen Entlastung von 3 Steueranlagezehnteln rechnen. Mit dieser Entlastung ist die Tragbarkeit wieder gegeben, da sich die negativen Rechnungsergebnisse um ca. Fr. 350‘000.-- pro Jahr reduzieren werden. |